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14.03.2014 12:14erstellt von: Jutta Kabbe


Einbahnstraßenöffnung

Donnerstag, den 13. 03. 2014 gab es einen Behördentermin zum Thema: Radverkehr frei in Einbahnstraßen. In Kronberg wurden die Eichenstraße und die Tanzhausstraße und in Oberhöchstadt nur der Ortskern geprüft.


Eingeladen waren ein Berater vom Straßenverkehrsderzenat in Frankfurt, der ADFC-Kronberg und zuständige Verteter der Hochtaunuspolizei. In Frankfurt hat man seit 2008 gute Erfahrungen mit der Förderung des Radverkehrs durch diese Maßnahme. Die kleinen Zusatzzeichen “Radfahrer frei” in Einbahnstraßen kosten nicht viel und bewirken großartige Verbesserungen für umwegfreie Radverkehrsverbindungen.

Vor allem Schüler, Kunden des Einzelhandels in Oberhöchstadt und Nachbarn könnten ohne lästige Umwege vorschriftsmäßig ihre Ziele erreichen. Wer sich in Frankfurt per Rad bewegt, kennt die Vorteile dieser Regelung. Die Ergebnisse der Verkehrsschau vom Oktober 2012 mit Herrn Bürgermeister Temmen, dem ADFC-Kronberg wurden 2013 im Radverkehrskonzept für Kronberg umgesetzt. Der ADFC-Kronberg half mit seinem Fachwissen und Ortskenntnis ehrenamtlich.

In Kronberg wird der politische Wille zu einer fahradfreundlichen Stadt, angeregt durch die örtliche ADFC-Gruppierung, seit 1994 immer wieder durch Anträge der lokalen Fraktionen bestätigt. Alle Parteien stimmten mehrfach zu. Zuletzt wurde der Magistrat Ende 2012 beauftragt: “ ... Verbesserung des Radwegesystems in Kronberg zu planen und umzusetzen”. Leider wurden die Beschlüsse des Parlamentes vom Rathaus nie so vollständig und schnell umgesetzt, wie die Radfahrer es sich wünschten, obwohl in der Vergangenheit mehrfach Mittel aus dem Haushalt dafür bereit standen.

Mai 1998 wurde Oberhöchstadt zu Probe teilweise fahrradfreundlicher. Altkönig- und Oberurseler-Straße wurden gegenläufig befahrbar. Ohne absteigen und schieben läßt sich der Ortskern nun per Rad erreichen, umwegfrei und ganz legal – aus einigen Richtungen fehlen immer noch die kleinen Zusatzzeichen. Auch in Kronberg und Schönberg wurde damals die neue STVO etwas angewendet: Mainblick und Danziger Str, z. B. für Radler geöffnet – 2007 endlich auch die Westerbachstraße und die Friedrich-Ebert-Straße.

Die Bedenken der Ordnungsbehörde, dass sich durch probeweise Anbringung der kleinen Zusatzschilder Unfälle häufen würden, bestätigten sich glücklicherweise nicht. Es gilt für alle Verkehrsteilnehmer die Straßenverkehrsordnung. Rechts vor links, äußerst rechts fahren, ausweichen und anhalten, wenn Begegnungen anders nicht möglich sind. Rücksichtsvolles und partnerschaftliches Verhalten, ob mit dem Auto, zu Fuß oder per Rad führt sicher zum Ziel.

Die Kronberger Radlerlobby mit ihrem aktiven ADFC-Vorsitzenden Dr. Klaus-Dieter Lunau hofft sehr, dass ihre ehrenamliche, fachlich fundierte Unterstützung der Stadt bei der Gestaltung der Radverkehrsplanung nun bald Früchte trägt.

http://www.taunus-nachrichten.de/kronberg/aktuelles/kronberg/stadt-waegt-ab-einbahnstrassen-fuer-radler-oeffnen-id9305.html

http://www.fnp.de/lokales/hochtaunus/Radeln-gegen-die-Einbahnstrasse;art690,784807


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